Mal sinfonisch, mal rockig


Quelle: Stimme

Redakteur: Nicole Theuer

Veröffentlicht am 27.11.2019


EPPINGEN Die Eppinger Stadtkapelle zeigt bei ihrem Galakonzert die Vielfalt der Blasmusik

Sie konzertierten zum ersten Mal gemeinsam: die Stadtkapelle Eppingen und der Männerchor Kirrlach. Foto: Franz Theuer

Phänomenal, bombastisch, unglaublich, das sind nur einige Adjektive, mit denen die Besucher das Galakonzert der Eppinger Stadtkapelle in der vollbesetzten Hardwaldhalle beschreiben. Einmal mehr ist es Dirigent Jürgen Luft und seinen Musikern gelungen, sich selbst zu übertreffen, sich selbst neu zu erfinden und das Publikum zu verblüffen, in ihren Bann zu ziehen und zu Begeisterungsstürmen hinzureißen.

Geschenk „Es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Jahreskonzert“, kündigt Loris Barth, der gemeinsam mit Sabrina Herkströter und Markus Deuser das Vorstandstrio bildet, nach dem fulminanten Konzertbeginn durch das Jugendorchester unter Werner Gerhäuser an. „Wir wollen Sie, liebe Besucher, mit einem besonderen Galakonzert beschenken“, verspricht Barth. Denn der Anlass für das Konzert ist ein besonderer, die Stadtkapelle feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. „Mit 40 Jahre steht man mitten im Leben, die Lebensplanung ist fortgeschritten“, zählt Barth auf und bekennt, „finanziell geht es uns gut und wie gut um unseren Nachwuchs bestellt ist, davon konnten Sie sich selbst überzeugen.“

Mit fünf Sätzen aus der „Nussknacker-Suite“ von Piotr Tschaikowski hat Gerhäuser mit dem 34-köpfigen Orchester einstudiert, dazu „Vortex“ von Robert Longfield. Selbstredend , dass die Jugendlichen, die von einigen wenigen Musikern des Orchesters unterstützt werden, nicht ohne Zugabe von der Bühne dürfen und den Erwachsenen ein erwartungsvolles Publikum hinterlassen.

Nach diesem grandiosen Auftakt ist klar: die Messlatte für die „Großen“ liegt hoch. Doch das Orchester nimmt den Ball auf, allerdings nicht alleine. „Was für unser Jubiläum fehlte, war ein Partner“, gesteht Barth, „und den haben wir im Männerchor Kirrlach gefunden“. Jürgen Luft stellte Kontakt zu dem als „Meisterchor“ des Badischen Chorverbands ausgezeichneten Chor her. Und schnell merken die Zuhörer, hier haben sich zwei gesucht und gefunden. „Ein solches Konzert hat es in dieser Form lange nicht gegeben“, gibt Barth den Zuhörern noch mit auf den Weg und dann haben die rund 140 Musiker das Wort.

Zwölf Stücke haben Jürgen Luft und sein Dirigentenkollege Richard Trares aus Kirrlach ausgesucht, den Platz am Dirigentenpult teilen sich die beiden Vollblutdirigenten brüderlich. „Commemoration Overture“ von Robert Sheldon ist das erste Stück, das die Instrumentalisten ebenso wie später am Abend „Yama Midori“ von James Barnes alleine intonieren. „Mit unserem ersten Stück wollten wir auf die Geschichte der Stadtkapelle zurückblicken“, erzählte Jürgen Luft und verspricht, „Sie hören heute Abend reizvolle unbekannte Werke, weltbekannte klassische Werke und dann spannen wir den Bogen weiter und servieren viele harmonische Pralinen“. Er hält Wort, Tannhäuser“, „Zauberflöte“, „Faust“ stehen ebenso auf dem Programm wie „Conquest of Paradise“ oder „The Exodus Song“. Auf dem Höhepunkt des Spannungsbogens, den die Musiker aufgebaut haben, das Finale Furiose mit Maximilian Müller und Andreas Monninger, die John Miles „Music“ beinahe besser als das Original auf die Bühne zaubern.

Neben den beiden Eppingern reißt auch Gastsänger Simon Wertenbach zu Beifallsstürmen hin. Der junge Bassist erzählt bei „Some enchanted Evening“ eine Liebesgeschichte, nur wenige Minuten später schlüpft er in die Rolle eines französischen Soldaten nach der Schlacht von Azincourt mit „Non nobis Domine“.

Jugendarbeit „Konzerte der Stadtkapelle sind wieder ein gesellschaftlicher Höhepunkt geworden“, freut sich ein stolzer Oberbürgermeister Klaus Holaschke. „Ich bin sehr stolz, eine solch aktive Stadtkapelle zu haben, die unsere Stadt über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht hat.“ Ausdrücklich betont Holaschke die gute, kontinuierliche Jugendarbeit. „Viele junge Menschen wurden für ihr Leben geprägt, damit leistet die Stadtkapelle einen unersetzlichen Beitrag für die Jugend.“

Förderung Die Jugendarbeit, oder besser gesagt die finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit der Vereine liegt auch Jens Schäfer am Herzen. Vor wenigen Jahren hat der Eppinger einen Fördertopf für die Vereine der Region eingerichtet, aus dem er immer wieder Vereine unterstützt. Als einer von 56 Sponsoren, die die Stadtkapelle bei Ihrer Arbeit und ihrem Konzert unterstützt haben, kam Schäfer nicht mit leeren Händen und überreichte Sabrina Herkströter und Jugendleiterin Sandra Vischer einen Scheck über 1000 Euro. „Das Geld fließt komplett in unsere Jugendkasse“, verspricht Herkströter, „es wird für Lehrgänge, Dozenten und Noten verwendet“. nit

Prächtiges Klangvolumen


Quelle: BNN

Redakteur: Frieder Scholtes

Veröffentlicht am 26.11.2019


Kirrlacher Männerchor harmoniert blendend mit der Eppinger Stadtkapelle

EINE SYMBIOSE aus Männerstimmen und Instrumentalklängen boten der Kirrlacher Chor und die Eppinger Stadtkapelle. Foto: fsch

Galakonzert steht für Pracht und Herrlichkeit einer Veranstaltung. Diese Attribute bezogen sich beim Doppelkonzert des Kirrlacher Männerchors und der Stadtkapelle Eppingen nicht nur auf die Garderoben der Besucher, sondern auch auf die Qualität der beiden Klangkörper. Das Konzert wurde in der Kraichgau Metropole und in der Sängerhochburg aufgeführt. Richard Trares und Jürgen Luft wechselten sich im Dirigat ab. Beide Ensembles wurden schon mit besten Prädikaten wie „Meisterchor“ (Männerchor) und „Prädikat hervorragend“ (Stadtkapelle Eppingen) bedacht. In Kirrlach boten 50 Instrumentalisten und 70 Sänger ein prächtiges Klangvolumen.

„Der Reiz des heutigen Konzerts liegt in der Kombination Klangfülle des Blasorchesters mit dem Chorgesang des Männerchors Kirrlach, der sich außerhalb des klassischen Repertoires von einer anderen Seite präsentieren will“, erzählte der moderierende Vorsitzende des GV Frohsinn Kirrlach Klaus Müller. In der besonderen Klangfülle lag die Herausforderung für die Sänger, die jedoch mit kräftigem Timbre diese Aufgabe bestens meisterten.

Die musikalische Begrüßung mit der Overtüre „Commemoration Overture“, oblag der sinfonischen Blaskapelle. Das erste gemeinsame Werk „Sons of the Midnight Sun“ imitiert ein Wikingerlied. „Landerkennung“, die Kantate von Edvard Grieg, handelt vom sagenumwobenen Olav Trygvasons, von 995 bis 1000 König von Norwegen.

Simon Wertenbach sang das Solo mit sonorer Stimme. Es folgte Richard Wagners „Pilgerchor“ aus Tannhäuser mit kräftigem Hymnus am Ende. Aus der ersten Oper „Zauberflöte“ von Mozart intonierten Orchester und Sänger den Chor der Priester.

Ein besonderes Klangerlebnis war der Soldatenchor aus „Faust“ von Charles Gounod. Mit voller Orchestrierung und kraftvollem Gesang wurde einer der schönsten Männerchöre der Operngeschichte ein wahrer Höhrgenuss.

Der zweite Teil des Abends gehörte der leichten Muse. Mit Yama Midori (James Barnes) eröffnete die Stadtkapelle den Reign, dem „The Exodus Song“ (Ernest Gold) folgten. Der voluminöse Bariton von Simon Wertenbach schuf bei Richard Rodgers Song „Some enchanted Evening“ eine wunderbare Symbiose der Musikgenres ebenso wie mit einem absoluten Stimmungswechsel hin zum Kriegsgeschehen beim Lied „Non nobis Domine“ von Patrick Doyle. „Music was my first love“, so klang die Liebeserklärung der Protagonisten beim Song „Music“ von John Miles.

Die Solisten Dominic Kanzler und Andreas Monninger ernteten tosenden Beifall, der auch dem Chor und dem Orchester galt. Zum Schluss wurde der frische „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal als Zugabe gewährt und vom Publikum mitgesungen.

Mutiger Nachwuchs und monumentale Klänge


Quelle: RNZ

Redakteur: Detlef Brötzmann

Veröffentlicht am 25.11.2019


Galakonzert der Stadtkapelle und des Männerchors Kirrlach begeisterte das Publikum – Danke für „40 Jahre kulturellen Hochgenuss“
Mit solistischen Gesangseinlagen bereicherten die Musiker Andreas Monninger und Maximilian Müller den gemeinsamen Auftritt von Blasorchester und Meisterchor beim Stück „Music was my first love“ von John Miles. Foto: Detlef Brötzmann

Eppingen. Mit einem monumental anmutenden Galakonzert in der voll besetzten Hardwaldhalle hat die Stadtkapelle Eppingen ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Dabei betrat das große sinfonische Blasorchester musikalisches Neuland, denn zum ersten Mal konzertierten die Musiker gemeinsam mit einem Chor auf der Bühne.

Doch zum Auftakt des Jubiläumskonzertes war erst einmal der Auftritt der Jugendkapelle unter Leitung von Werner Gerhäuser angesagt. Mutig wagte sich der Nachwuchs, der ein Durchschnittsalter von elf Jahren hat, an die anspruchsvolle Nussknacker-Suite von Tschaikowsky. In den daraus gespielten fünf Sätzen waren der „Blumenwalzer“ und der russische Tanz „Trepak“ zu hören. Dynamisch und temperamentvoll präsentierten die Jugendlichen das Werk „Vortex“, was am Ende mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde. Klar, dass die Jugend da nicht ohne Zugabe von der Bühne kam und mit dem Titel „Break up“ (Aufbruch) zum sinfonischen Experiment des großen Blasorchesters und dem Auftritt der 75 Männer des Meisterchores aus Kirrlach überleitete.

Ein spektakuläres Galakonzert mit Titeln aus der deutschen Musikgeschichte sowie aus Film und Musical hatte Loris Barth, der Sprecher der Stadtkapelle, in seiner Begrüßung angekündigt und die Zusammenarbeit mit dem Kirrlacher Meisterchor als „glückliche Partnerschaft“ bezeichnet.

Den Auftakt zum Hauptteil des Abends gestaltete aber zunächst das Orchester der Stadtkapelle unter der Leitung von Dirigent Jürgen Luft mit der klanggewaltigen „Commemoration Overture“, einer Erinnerung an die zurückliegenden 40 Jahre der Stadtkapelle Eppingen.

Unter Beifall betraten dann die 75 Gäste des Männerchors Kirrlach die Halle und postierten sich in drei Reihen hinter dem Blasorchester, was bereits optisch einen monumentalen Eindruck hinterließ. Und was Chor und Orchester dann zum gemeinsamen Auftakt inszenierten, wirkte tatsächlich wie ein Paukenschlag. Die heroische Komposition „Sons of the Midnight Sun“ entführte die Zuhörer in einen nordischen Sommer in der Zeit der Wikinger. Spannung lag im Auftakt des Stückes, als Chor und Orchester ein gemeinsames Summen anstimmten. Dann klatschte das Orchester den Takt, und der Kampf der Wikinger gegen die Eindringlinge, zu dem Schlagzeug, Querflöten und Saxofone einsetzten, nahm seinen Lauf.

Spektakulär ging die musikalische Reise weiter zu „Landerkennung“, eine Kantate des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Dabei übernahm Dirigent Richard Trares den Taktstab, und mit 125 Akteuren auf der Bühne ging die musikalische Reise zurück ins Jahr 969 und schilderte die Glaubenstiefe des Königs Olaf, der in seinem Land das Christentum einführte.

Für ein harmonisches Klangbild sorgte auch das Saxofonregister der Stadtkapelle.

Mit Solo-Chorstimmen zum dezenten Spiel des Orchester steigerte sich die Darbietung und gipfelte in einem kräftig-klangvollen, monumentalen Schlussakt. Ob „Pilgerchor“ aus Wagners Oper „Tannhäuser“ oder „Chor der Priester“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“: Die Symbiose aus Chor und Orchester führte zu einem wunderbar harmonischen Klangfarbenspiel.

Mit leichter Muse aus Film und Musical ging es im zweiten Teil des Galakonzertes weiter, der ergreifende Momente ebenso wie romantische Gefühle und Gänsehaut aufkommen ließ. Klanggewaltig war auch der Schlussauftritt mit „Music was my first love“ von John Miles, den Musiker Andreas Monninger und Maximilian Müller mit Gesangseinlagen bereicherten.

Stehend honorierte das Publikum die Leistung der Musiker mit lang anhaltendem Applaus und Zugabe-Rufen. Das Bonbon obendrauf gab es dann nach Grußworten von Oberbürgermeister Klaus Holascheke, der zum Geburtstag der Stadtkapelle gratulierte und für 40 Jahre „kulturellen Hochgenuss“ dankte. Zum abschließenden „Fliegermarsch“ aus der im Jahr 1912 entstandenen österreichischen Operette „Der fliegende Rittmeister“ klatschte das Publikum noch einmal begeistert und voller Elan mit.

Galakonzert mit Blasorchster und Meisterchor


Quelle: RNZ

Redakteur: Detlef Brötzmann

Veröffentlicht am 20.11.2019


Stadtkapelle und Männerchor Kirrlach stehen gemeinsam in der Hardwaldhalle auf der Bühne

Loris Barth, Markus Deuser, Raphael Fränznick und Sabrina Herkströter (v.l.) von der Vorstandschaft und Dirigent Jürgen Luft werben mit einem Plakat für das Galakonzert der Stadtkapelle. Foto: Detlef Brötzmann

Eppingen. (db) Mit einem Galakonzert in der Hardwaldhalle feiert die Stadtkapelle Eppingen am Samstag, 23. November, ihr 40. Bestehen. Dazu hat das Blasorchester besondere Gäste eingeladen. Die 50 Musiker des sinfonischen Orchesters werden mit rund 80 Sängern des Männerchores Kirrlach auftreten und ein außergewöhnliches Konzert präsentieren, dass es in dieser Art in der Fachwerkstadt noch nicht gegeben hat.

Der Männerchor Kirrlach, der erhöht auf Treppenstufen hinter dem Orchester stehen wird, gehört zu den größten und renommiertesten Chören in Nordbaden. Im Jahr 2017 wurde er beim Badischen Chorwettbewerb in der Kategorie Männerchöre mit dem Titel „Meisterchor“ ausgezeichnet. Der Kontakt kam über den Dirigenten Jürgen Luft zustande, der eine 30 Jahre alte Verbindung wieder aufgegriffen hat. Mit dem Auftritt der 80 Männerstimmen wagt sich die Stadtkapelle an ein Experiment. Nur drei gemeinsame Proben mit Orchester und Chor wird es bis zum Galakonzert geben. Die erste Probe ging am Sonntag über die Bühne, in der man bei positiver Anspannung ein tolles Erlebnis verbuchte.

Auf ein solches dürfen sich auch die Zuhörer freuen. Wer noch Karten möchte sollte sich sputen, denn 430 der 600 Tickets gingen bereits in den ersten Tagen weg wie warme Semmeln.

Die Veranstaltung wird vom Jugendorchester unter der Leitung von Werner Gerhäuser mit der Nussknacker-Suite eröffnet. Der Hauptteil des Konzertabends beginnt mit einer Erinnerungs-Overtüre auf 40 Jahre Blasmusik der Stadtkapelle. Gemeinsam mit dem Meisterchor Kirrlach geht es dann auf eine Reise durch die Welt der Klassik. Für den gemeinsamen Auftritt mussten einige Werke auf das gemeinsame Klangbild von Orchester und Chor angepasst werden. Ein Höhepunkt wird dabei das Stück „Landerkennung“ von Edvard Grieg sein, das Chor und Orchester in seiner Urfassung darbieten werden. Dirigent Luft und der Leiter des Meisterchors Kirrlach, Musikdirektor Richard Trares, werden im Laufe des Abends abwechselnd je sechs Chor- und Musikstücke dirigieren.

Der zweite Teil wird ganz im Zeichen einer modernen Ausrichtung stehen, bei der Film- und Musical-Melodien erklingen. Die Zuhörer dürfen sich dabei auf ein Gänsehautgefühl einstellen. In der Pause und nach dem Konzert findet in der Hardwaldhalle eine Bewirtung in gewohnter Weise statt.

Die Stadtkapelle wurde 1979 gegründet, nachdem sich die Feuerwehrkapelle aufgelöst hatte. In ihren Anfangsjahren hat sie sich steil nach oben entwickelt. Zu den Höhepunkten ihrer Geschichte dürften die Auftritte zur 1000-Jahr-Feier Eppingens, der große Zapfenstreich zu den Heimattagen und die Jahreskonzerte „Best of Musicals“ zählen, denen nun erstmals mit dem großen Galakonzert das erste gemeinsame Konzert mit einem meisterlichen Männerchor folgt.

Info: Das Galakonzert in der Hardwaldhalle beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Karten im Vorverkauf online unter: tickets.stadtkapelle-eppingen.de. Preis: Erwachsene 13 Euro, ermäßigt elf Euro, Jugendliche unter 15 Jahren sieben Euro. Abendkasse, sofern Restkarten vorhanden: zwei Euro Aufschlag.

Orchester will die Besucher überraschen


Quelle: Stimme

Redakteur: Nicole Theuer

Veröffentlicht am 05.11.2019


EPPINGEN Stadtkapelle probt für das Galakonzert in der Hardwaldhalle – Stetige Weiterentwicklung im Blick

Mehr als 100 Musiker und Sänger werden sich am 23. November in der Hardwaldhalle dem Publikum präsentieren. Foto: Franz Theuer

Die Stadtkapelle Eppingen hat Großes vor: Seit dem Ende der Sommerferien bereitet sie sich konsequent darauf vor. Anlässlich ihre 40-jährigen Bestehens präsentiert sie am Samstag, 23, November, in der Eppinger Hardwaldhalle unter dem Dirigat von Jürgen Luft ein Galakonzert. Das musikalische Aushängeschild der Großen Kreisstadt wird am Jubiläumsabend vom Männerchor Kirrlach unterstützt. Die Stadtkapellen-Vorstandsmitglieder Sabrina Herkströter und Markus Deuser blicken auf die vergangenen 40 Jahre zurück und wagen einen Blick nach vorne. „Am Sonntag hatten wir die erste gemeinsame Probe mit dem Männerchor“, erzählt Sabrina Herkströter, „und wir waren im Vorfeld alle gespannt, wie das klingt.“ Konkretes wollen die beiden Musiker im Vorfeld noch nichts verraten, die Besucher sollen sich überraschen lassen. Nur so viel lassen sich Herkströter und Deuser entlocken: „Das Konzert hat zwei Teile“, verrät Deuser, „und im ersten Teil blicken wir auf unsere Geschichte zurück. Im zweiten Teil gibt es den Blick in die Zukunft.“

Es werden Melodien aus Musicals erklingen wie Melodien aus Mozarts „Zauberflöte“ oder Richard Wagners „Tannhäuser“. „Das Eröffnungsstück spielen wir alleine, die anderen Stücke führen wir gemeinsam mit dem Männerchor auf“, berichtet Herkströter.

Verlockend Als „interessant“ und „verlockend“ bezeichnen die beiden Bläser die Idee, mit den als „Meisterchor“ zertifizierten Kirrlachern aufzutreten. „Nein, ein Chorcasting haben wir nicht durchgeführt“, antwortet Herkströter auf die Frage, wie es zu diesem Gastchor kam. „Unser Dirigent kennt Richard Trares, den Dirigenten aus Kirrlach“, so die Musikerin. Denn, so ergänzt Markus Deuser, „es sollte schon ein Chor sein, der von der Qualität her zu uns passt.“ Mit dem Konzert möchten die beiden Formationen auch Werbung für den Chorgesang machen. „Wir wollen zeigen, was möglich ist“, verdeutlicht Deuser und meint, „wir wollen uns mit dem Konzert auch aus der Masse herausheben, denn so en Event gab es bislang noch nicht“. Der Männerchor Kirrlach ist ein Zusammenschluss der beiden Männerchöre des MGV Liederkranz Kirrlach und des GV Frohsinn Kirrlach und bringt es auf 80 Sänger.

Den beiden Musikern, die seit vielen Jahren in der Stadtkapelle aktiv sind, ist die Vorfreude auf den Abend anzumerken. „Wir werden uns ganz anders präsentieren als man uns kennt“, verspricht Markus Deuser. „Wir werden immer wieder neue Wege gehen.“ Stillstand, das gibt es bei den knapp 70 Musikern nicht. „Wir haben uns in den vergangenen 40 Jahren immer wieder neu erfunden. Deshalb können wir auf das Erreichte stolz sein. Wir haben uns gut nach oben entwickelt.“

Erfolgreich Ausruhen auf den Erfolgen wird sich das Orchester nicht. Schon werden Ideen gesammelt, was man den Besuchern künftig präsentieren möchte. „Alles, was wir in der Vergangenheit gemacht haben, seien es die bunten Abende oder Best of Musical, war ein großer Erfolg“, so Deuser. Und ganz nach dem Motto, „wenn es am schönsten ist, dann muss was Neues her“, gab es in diesem Jahr die Abschlussveranstaltung von Best of Musical. „Uns wird etwas Neues einfallen“, sind Herkströter und Deuser überzeugt. Die Besucher unterhalten und ihnen gute Laune bereiten sind die Ziele, von denen sich die Stadtkapelle bei einem Konzert leiten lässt.

Einsatz Dafür gibt jeder alles. Beispielsweise hat sich Dirigent Jürgen Luft an den Schreibtisch gesetzt, Stift und Notenblatt zur Hand genommen und die Stücke für den Galaabend teilweise selbst arrangiert. „Teilweise gibt es für die Stücke, die wir spielen, keine Noten für Blasorchester und schon gar keine für Blasorchester und Chor gemeinsam“, macht Sabrina Herkströter deutlich, „deshalb hat unser Dirigent viel Zeit investiert und die Sachen so umgeschrieben, dass sie passen.“ Es ist die Herausforderung, die die Musiker reizt, „unser Dirigent fordert uns heraus, er weiß, was in jedem steckt.“

Vorverkauf Das Galakonzert der Stadtkapelle findet am Samstag, 23. November, um 19.30 Uhr in der Hardwaldhalle statt. „Einen Tag später werden wir dieses Konzert um 15 Uhr nochmals in Kirrlach aufführen“, erzählt Sabrina Herkströter. Für das Konzert in Eppingen ist der Vorverkauf angelaufen. Karten zum Preis von 13 Euro gibt es online unter www.tickets.stadtkapelle-eppingen.de. Ermäßigte zahlen elf Euro, Jugendliche unter 15 Jahren sieben Euro. An der Abendkasse wird ein Zuschlag von zwei Euro pro Karte erhoben. nit

Stadtkapelle gönnt sich eine Gala zum Jubiläum


Quelle: Stimme

Redakteur: Alexander Hettich

Veröffentlicht am 25.10.2019


Verein wird 40 Jahre alt – Vorverkauf für großes Konzert am 23. November startet am kommenden Montag

Musiker der Eppinger Stadtkapelle beim Jahreskonzert 2018. Diesmal steht zum Jubiläum des Vereins eine Gala in der Hardwaldhalle an. Foto: Archiv/Theuer

EPPINGEN Unverwechselbare Uniformen, unverwechselbare Musik: Die Stadtkapelle ist aus dem Eppinger Vereinsleben nicht wegzudenken. Gegründet wurde sie 1979. Das Jubiläum begeht der Verein mit einem Galakonzert am Samstag, 23. November, ab 19.30 Uhr in der Hardwaldhalle.

Proben Vor der Gala ist die Pflicht: Das Jugendorchester der Stadtkapelle hat bereits Sonderschichten eingelegt. Für das Orchester steht ein Probenwochenende an. Jeder Ton soll sitzen, wenn das Ensemble zum Jubiläumskonzert lädt. Als Gäste sind die Sänger des Männerchors Kirrlach dabei. Dabei gehen rund 600 Karten in den Vorverkauf. Dass die Stadtkapelle umjubelte Shows abliefern kann, hat sie mehrmals bewiesen. Mit ihren Musical-Shows zwischen 2012 und 2015 hatte der Verein einen richtigen Hype ausgelöst, der Ticketverkauf brummte.

Diesmal steht das Musical nicht allein im Vordergrund, hat aber auch seinen Platz im Programm. Der erste Teil der Gala besteht aus klassischen Chorwerken. Im zweiten Teil stehen Chöre aus Film und Musical im Fokus, „Pralinen der Chormusik“ verspricht Dirigent Jürgen Luft. Der Vorverkauf startet am Montag, 28. Oktober, um 12 Uhr online auf der Website der Stadtkapelle: Unter tickets.stadtkapelle-eppingen.de befindet sich ein Ticketsystem, über das Eintrittskarten mit Platzwahl gebucht werden können.

Als Alternative zur Onlinebuchung bietet die Statdkapelle zwei Termine an, bei denen Musikfreunde im Proberaum in der der Ludwig-Zorn-Straße 16 ihre Eintrittskarten persönlich erwerben können: Am Sonntag, 3. November, von 14 bis 15 Uhr und am Samstag, 9. November, von 10 bis 11 Uhr gehen die Tickets über den Verkaufstisch. Erwachsene zahlen 13, ermäßigt kostet der Eintritt elf Euro. An der Abendkasse kostet der Eintritt jeweils zwei Euro mehr. Die Bezahlung der Karten erfolgt entweder per Überweisung oder bar bei Abholung der Karten bei der Volksbank in Eppingen. Gegen Gebühr verschickt die Stadtkapelle die Karten auch.

Mitgliederstark Die Stadtkapelle, die bei vielen offiziellen Anlässen der Stadt auftritt, hat nach eigenen Angaben 150 aktive Mitglieder und 180 Förderer. im Orchester sind 50 Musiker aktiv. Weitere Informationen zum Verein und zum Galakonzert gibt es im Internet auf der Seite stadtkapelle-eppingen.de